Seit 1900 galt aber sein Hauptinteresse der Seismologie. In Kroatien sind Erdbeben keine Seltenheit. Das Meteorologische Observatorium hatte einen ersten noch recht unvollkommenen Seismographen nach einem Beben im November 1880 bekommen. Nach einem starken Beben im Jahre 1901 gelang es Mohorovi i und seinen Kollegen, die Mittel für die Anschaffung leistungsfähiger Seismographen, u.a. eines astatischen Pendels von Wiechert, zu erhalten. 1910 entdeckte Mohorovi i die Diskontinuität, die später seinen Namen erhielt. Das war der Anfang und zugleich der Höhepunkt seiner seismischen Tätigkeit. Er ging 1921 in den Ruhestand.
Schriften
Das Beben vom 8.Oktober 1909. Jahrbuch des meteorologischen Observatoriums in Zagreb für 1909, Teil 4, 1, S.1-67, 1910.
Literatur
Bononi, W.E. und R.R.: Andrija Mohorovi i : 70 Years ago an earthquake shook Zagreb, EOS, 60, No. 41, 699-701, 1979.
Bullen, K. E., in: Gillispie, Charles Coulston (Hrsg.), Dictionary of Scientific Biography, 14 Bde. New York, 1970-1980.
Skoko, Dragutin und Mokrovi , Josip: Andrija Mohorovi i . Zagreb, 1982.